Wer sind wir?

Unsere Aufgaben

Internationaler Jugendaustausch schafft Respekt und Verständnis

Persönliche Begegnungen mit anderen jungen Menschen in Europa und der Welt schaffen die Grundlagen für Respekt, Verständnis und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Jeder junge Mensch soll Gelegenheit zu einem Auslandsaufenthalt bekommen. Die Staatsregierung hat dafür die Stiftung „Jugendaustausch Bayern“ ins Leben gerufen.

Die Aufgaben der Stiftung im Überblick

Die Stiftung führt als Innovations- und Kompetenzzentrum die Träger des Jugendaustausches in Bayern zusammen. Sie unterstützt die Träger und fördert sie bei ausgewählten Einzelprojekten und Programmen.
Koordinierung und Netzwerkarbeit

Die Stiftung bringt alle in Bayern zusammen, die am Jugendaustausch beteiligt sind. Trägern, Lehrkräften und weiteren Akteuren bietet sie Gelegenheit zur engen Zusammenarbeit. In diesem Kreis entwickelt sie Unterstützungsangebote sowie neue Konzepte.

 

 

 

Ein Portal für alle Beteiligten

Die Stiftung soll die erste landesweite Informationsstelle im Netz sein. Jungen Menschen, Jugendgruppen, Lehrkräften und Projektträgern im In- und Ausland soll sie einen Überblick über das in Bayern vorhandene Angebot geben. Sie soll gezielt diejenigen erreichen, die bisher nur selten an Austauschprogrammen teilnehmen: etwa Jugendliche mit Migrationshintergrund, geringem Familieneinkommen oder einer Behinderung, aus ländlichen Regionen, von Mittel- und Förderschulen. Auf diesem Internetportal finden alle Zielgruppen übersichtliche Informationen, die zu einzelnen Trägern und Programmen führen, darunter auch Angebote zur finanziellen Förderung. Über Neuigkeiten informiert regelmäßig der Newsletter.

Schwerpunkte der Förderung

Die Stiftung widmet sich der Aufgabe, den internationalen Jugendaustausch finanziell zu fördern wobei sie Schwerpunkte auf bestimmte Zielgruppen und Länder legt. Vor allem möchte die Stiftung jungen Menschen den Weg ebnen, die bisher nur selten an Austauschprogrammen teilnehmen: Menschen mit Migrationshintergrund, geringem Familieneinkommen oder einer Behinderung. Die Stiftung fördert Aufenthalte in ausgewählten Ländern in Europa und der Welt entsprechend den geographischen Schwerpunkten der bayerischen internationalen Zusammenarbeit.

Förderung von Bund und der EU

Für die Netzwerkpartner erschließt die Stiftung bereits bestehende Förderprogramme des Bundes und der EU. Alle Zielgruppen werden umfassend und niederschwellig über die Möglichkeiten zur Förderung eines Auslandsaufenthaltes informiert.

 

 

Ergänzung bestehender Angebote

Um das bereits bestehende Angebot zu vervollständigen und zu verstärken, setzt die Stiftung gemeinsam mit den Trägern neue Programme auf. Dabei stehen innovative Konzepte und Experimentiermöglichkeiten im Fokus.

 

 

So entstand die Stiftung

Unterschiedliche Kulturen, Werte und Lebensgewohnheiten verstehen

In seiner Regierungserklärung 2018 hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder das Ziel ausgegeben: „Wir wollen ein internationales Netzwerk für den Jugendaustausch gründen. Es geht um das Verständnis von unterschiedlichen Kulturen, Werten und Lebensgewohnheiten. Junge Menschen sind die Zukunft. Sie sollen die Welt kennenlernen und besser verstehen.“

Dieses Vorhaben wurde ebenfalls 2018 im Koalitionsvertrag zwischen CSU und den Freien Wählern festgeschrieben und in weiterer Folge gemeinsam mit den Trägern und in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landtag ausgearbeitet. Im Sommer 2021 wurde die „Stiftung zur Förderung des internationalen Jugendaustausches in Bayern“ gegründet

Fakten

Beste Chancen für Bayern

30 Millionen Euro für den Jugendaustausch

Um jungen Menschen in ihrer Schul- oder Ausbindungszeit einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, stellt die Bayerische Staatsregierung der Stiftung 30 Millionen Euro auf zehn Jahre zur Verfügung. Damit bietet Bayern jungen Leuten hervorragende Chancen auf einen Auslandsaufenthalt. Das ist ein aktiver Beitrag zum europäischen und internationalen Zusammenhalt.

Die Organisation

Eine Einrichtung für alle Träger

Die Stiftung „Jugendaustausch Bayern“ ist eine für alle Träger offene Einrichtung. Sie wurde 2021 als Verbrauchsstiftung für zehn Jahre im Geschäftsbereich der Bayerischen Staatskanzlei errichtet.

Die Stiftung besteht aus dem Stiftungsvorstand und dem Kuratorium.

Der Stiftungsvorstand besteht aus zwei Mitgliedern, die zugleich die Geschäftsführung der Stiftung wahrnehmen (Leiter der Geschäftsstelle und Vertretung). Sie sind auf die Dauer von drei Jahren bestellt. Das Kuratorium besteht aus mindestens sieben Mitgliedern, die auf die Dauer von drei Jahren bestellt sind. Das Kuratorium entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten und berät, unterstützt und überwacht den Stiftungsvorstand bei seiner Tätigkeit.

Durch den Stiftungssitz in München ist die Nähe zur Landesverwaltung und Generalkonsulaten ebenso gegeben wie eine gute Erreichbarkeit aus dem In- und Ausland.

Unser Team

Thomas Rudner

12 war ich, als ich zum ersten Mal auf Jugendaustausch nach Clermont-Ferrand in Frankreich durfte – ein in jeder Hinsicht prägendes Erlebnis. Das Internationale hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe fast mein gesamtes Berufsleben in der Jugendarbeit verbracht: hauptberuflich beim Landesjugendring Baden-Württemberg, der bayerischen Gewerkschaftsjugend und dem Koordinierungszentrum Deutsch-tschechischer Jugendaustausch in Regensburg sowie ehrenamtlich als Vizepräsident des Bayerischen Jugendrings. Der Jugend- und Schüleraustausch mit Israel war für mich von 1997 bis 2006 eine zentrale Arbeitsaufgabe. Dann stand für mich 15 Jahre lang als Leiter von „Tandem“ in Regensburg der Austausch mit dem Nachbarland Tschechische Republik im Fokus.

Nun freue ich mich auf die interessanten und bunten Aufgaben bei der Stiftung zur Förderung des internationalen Jugendaustauschs Bayern. Die Stiftung ist neu. Wir werden etwas Vernünftiges daraus machen, sodass alle Kinder und Jugendlichen in Bayern die Chance auf einen Auslandsaufenthalt bekommen.

Kontakt:
Telefon: 01579 2491-604
E-Mail: thomas.rudner@internationaloffice.bayern

Mirjam Eisele

Schon früh in meiner Kindheit wurde der Grundstein dafür gelegt, dass aus mir eine Europäerin und Weltenbummlerin wurde: in unserem Haus gingen verschiedene Familien aus unterschiedlichsten Kulturen ein und aus und wohnten mit uns unter einem Dach. In der vierten Klasse bin ich in den Sommerferien dann alleine nach Namibia geflogen. Zahlreiche Reisen nach Namibia folgten. So war es nicht verwunderlich, dass ich mein Studium durch einen Job bei der Lufthansa finanzierte. Dadurch hatte ich die Möglichkeit bezahlbar die ganze Welt zu erkunden. Während meines Studiums organisierte ich ehrenamtlich viele Studentenreisen ins europäische Ausland. Das erweiterte nicht nur meinen Horizont, sondern auch meinen Freundeskreis. Nach dem Studium wollte ich auf jeden Fall International arbeiten und landete so bei Invest in Bavaria. Dort habe ich die letzten 16 Jahre internationale Firmen bei der Ansiedlung in Bayern betreut und war unter anderem für die bayerisch- israelischen Kooperationen und Beziehungen zuständig.

Warum ich bei der Stiftung bin? Ich bin fest davon überzeugt, dass es wichtiger denn je ist, den eigenen Blick zu weiten und sich von anderen Menschen und Ländern überraschen zu lassen. So wird das eigene Verständnis für Zusammenhänge und andere Sichtweisen größer. Schließlich entdeckt man mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Das lässt sich nur bedingt in der Theorie lernen, die Praxis dazu ist unerlässlich. Die Stiftung wird einen Ort der realen und ganz praktischen Begegnungen schaffen. Wir werden alles daransetzen, um alte und neue Netzwerke aus- und aufzubauen und freuen uns auf jeden Austausch.

Kontakt:
Telefon: 01579 2491-293
E-Mail: mirjam.eisele@internationaloffice.bayern

Kontakt

Prinzregentenstraße 24

80538 München

Tel: +49 (0) 1579 – 24 89 76 4

E-Mail: stiftung-jugendaustausch@internationaloffice.bayern